Welche Zündung soll ich für mein WIG-Schweißgerät wählen?

Traditionell wird beim WIG-Schweißen die sogenannte HF-Zündung verwandt. Dabei wird eine Hochfrequenzladung gezündet, die die nichtleitende Luft überbrückt und so den Kontakt zwischen der Wolframelektrode und dem Werkstück herstellt. Daher wird das Verfahren auch Hochfrequenz-Lichtbogenzündung genannt. Da es bei diesem Verfahren keinen direkten Kontakt zwischen dem Werkstück und der Wolframelektrode gibt, werden Verunreinigungen des Schmelzbades vermieden. Zudem erhöht sich durch die Berührungslosigkeit die Lebensdauer der Wolframelektrode.

Für sensible elektronische Steuerungen sollte allerdings die Lift TIG-Zündung (auch Lift-Arc-Zündung) eingesetzt werden, weil die hohe Frequenz der HF-Zündung die Elektronik zerstören kann. Außerdem können lange Schlauchpakete bei der HF-Zündung zu Problemen mit der Zündung führen.

Bei der Lift TIG-Zündung wird die Wolframelektrode auf das Werkstück aufgesetzt. Schaltet der Schweißer das Gerät ein wird eine Meßspannung angelegt. Sobald der Schweißer die Wolframelektrode vom Werkstück hebt, wird die Meßspannung unterbrochen und ein Lichtbogen gezündet, der für die Elektronik nicht gefährlich ist. Auch ist bei der Lift TIG-Zündung eine exakte Bestimmung des Startpunktes beim Schweißen möglich.

Wir empfehlen ein WIG-Schweißgerät, bei dem man zwischen HF-Zündung und Lift TIG-Zündung standardmäßig umschalten kann. Solltest Du Dich entscheiden müssen, entscheide Dich für die Lift TIG-Zündung.

Hier ---> gelangst Du zu unserer Auswahl an WIG-Schweißgeräten.